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News zum Thema Gas

  • 08.09.2010

    dena: Vorreiter im Biomethanmarkt gesucht

    Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) prämiert auch in diesem Jahr wieder Vorreiter auf dem Biomethanmarkt, die die Marktentwicklung von Biogas im Erdgasnetz vorangetrieben haben. Gesucht werden vorbildliche Projekte zur Einspeisung von Biogas in das Erdgasnetz sowie innovative Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und Konzepte rund um die Biogaseinspeisung. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Oktober 2010, die Preisträger werden im Rahmen der Biogaspartner-Konferenz am 2. Dezember in Berlin ausgezeichnet. Weitere Informationen zur Teilnahme unter www.biogaspartner.de

    Erstmalig vergibt die dena nach eigenen Angaben in diesem Jahr Preise in drei Kategorien: Für die Auszeichnung "Biogaspartnerschaft des Jahres" können sich Betreiber und Eigentümer von Anlagen zur Biogaseinspeisung ins Erdgasnetz bewerben. Mit dem "Innovationspreis" werden innovative Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und Konzepte prämiert. Vorbildliche Biogasangebote von Versorgern, Stadtwerken und Händlern werden mit dem "Biogasprodukt des Jahres" ausgezeichnet.

    Wie die dena weiter mitteilt, steht die Entwicklung der Märkte für Biomethan und andere regenerative Energien auch auf der Agenda des dena-Energieeffizienzkongresses am 12. und 13. Oktober in Berlin. Auf dem Kongress gehe es um Strategien und Instrumente für die Energiesysteme und -märkte der Zukunft: von der Steigerung der Energieeffizienz im Gebäude- und Verkehrsbereich über intelligente Netze bis hin zu internationalen Effizienzpartnerschaften. Weitere Informationen unter www.dena-kongress.de .
  • 01.09.2010

    BDH: Neuer Förderratgeber erschienen

    Viele Förderangebote zur Heizungsmodernisierung wurden jüngst erheblich umstrukturiert. Hier den Durchblick zu behalten fällt schwer. Übersicht schafft der jetzt erschienene "Leitfaden Förderprogramme" des Deutschen Heizungsindustrieverbandes BDH. Der Ratgeber fasst die aktuellen Förderangebote des Bundes für Bauherren und Sanierer kompakt zusammen. Er kann laut aktueller Verbandsmitteilung kostenlos unter www.bdh-koeln.de heruntergeladen werden.

    Pünktlich vor dem Start der nächsten Heizperiode fließen die Fördermittel für den Umstieg auf klimafreundliche Wärme wieder. So werden Solarwärmeanlagen dem BDH zufolge durch das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP) mit bis zu 90 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche bezuschusst. Für besonders effiziente Lösungen gibt es Bonuszahlungen. So wird beispielsweise der Kesseltausch gegen moderne Brennwerttechnik mit zusätzlichen 400 Euro belohnt. 50 Euro Bonus werden für effiziente Solarkollektorpumpen gezahlt, heißt es beim BDH.

    Attraktiv gefördert werden im MAP außerdem automatisch beschickte Holzpelletkessel, Holzhackschnitzelanlagen sowie besonders effiziente Wärmepumpen. Die KfW Förderbank hat ebenfalls ihre Förderangebote zum energieeffizienten Bauen und Sanieren novelliert. So werden nach Angaben des BDH energiesparende Maßnahmen - wie der Einbau einer Lüftungsanlage oder eines Brennwertkessels, oder auch die Optimierung der Wärmeverteilung - ab dem 1. September nur noch im Rahmen von Komplettsanierungen eines Gebäudes zu einem "KfW-Effizienzhaus" gefördert.

    Die geänderten Förderangebote treffen laut dem BDH auf einen immensen Sanierungsstau in Deutschland: Gerade einmal 13 Prozent der Heizungsanlagen entsprechen dem Stand der Technik. Dabei sparen moderne Heizsysteme 30 bis 50 Prozent Energie und Kosten ein. Wer die Förderangebote jetzt nutzt, hat die Investitionskosten in eine effiziente Anlage deshalb schon nach wenigen Jahren wieder drin, so der Verband.
  • 25.08.2010

    Greenpeace: Erdgas ist die Brückentechnologie für Deutschland

    Erdgas ist der einzige konventionelle Energieträger, der als Brücke ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien noch gebraucht wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Wuppertal Instituts im Auftrag von Greenpeace. Wie die Umweltschutz- Organisation aktuell mitteilt, erhöhen längere Laufzeiten von Atomkraftwerken und der Neubau von Kohlekraftwerken nicht nur das Risikopotential dieser Technologien, sie gefährden auch massiv den zukunftsfähigen Umbau der Energieversorgung in Deutschland. Greenpeace fordert daher von der Bundesregierung ein Energiekonzept, das einen verstärkten Einsatz von Erdgas in Kraft-Wärme-Kopplung, eine Laufzeitverkürzung für Atomkraftwerke bis 2015 und einen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2040 vorsieht.

    Wie Greenpeace weiter mitteilt, zeige die Studie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie, dass der Umbau unseres Energiesystems am besten durch einen verstärkten Einsatz von Gas bei der Stromerzeugung funktioniert. Der dafür mögliche Mehrbedarf des Brennstoffs lasse sich über Effizienzmaßnahmen im Wärmesektor gewinnen, der aktuell einen Anteil von rund 70 Prozent am Gasbedarf hat. Insgesamt sei mit einem deutlich geringeren Gesamtbedarf an Erdgas und damit einer sinkenden Abhängigkeit von Gasimporten zu rechnen.
  • 19.08.2010

    Touran TSI 1.4 EcoFuel ist umweltfreundlichester Siebensitzer

    Die jüngste Auto-Umweltliste des Verkehrsclub Deutschland (VCD) weist den Touran TSI EcoFuel mit der besten Gesamtbilanz der siebensitzigen Fahrzeuge aus. Das gab der VCD gestern in einer Pressekonferenz in Berlin bekannt. Wie der Hersteller des Fahrzeugs mit Erdgasantrieb dazu mitteilt, ist der CO2-Ausstoß neben der Schadstoffbelastung, dem Verbrauch und der Geräuschentwicklung das entscheidende Kriterium, nach denen die Fahrzeuge in der VCD-Umweltliste bewertet werden. Der neue Touran TSI EcoFuel mit seinem sparsamen und gleichwohl dynamischen 150 PS starken CNG-Antrieb verbraucht nach VW-Angaben nur 4,6 Kilogramm Erdgas auf 100 Kilometern bei einer CO2-Emission von 126 g/km.
  • 11.08.2010

    Energieberater behalten Überblick

    Hausbesitzer, die jetzt die Sanierung ihres Hauses planen, sollten laut aktueller Mitteilung der Deutschen Energie-Agentur (dena) unbedingt einen Energieberater hinzuziehen. Gerade auf Grund der aktuellen Änderungen der KfW-Förderung und des Marktanreizprogramms empfiehlt Christian Stolte, Experte der dena: "Egal ob eine Heizungserneuerung, eine komplette Sanierung oder der Einsatz Erneuerbarer Energien geplant ist: Eine Energieberatung ist für Hausbesitzer der erste Schritt um aus den eigenen vier Wänden ein zukunftssicheres und energiesparendes Effizienzhaus zu machen. Der regionale Energieberater kennt für jede Maßnahme die optimale Förderung." Unter www.zukunft-haus.info/ finden Hausbesitzer eine Liste der zugelassenen Energieberater in ihrer Nähe.

    Um die Möglichkeiten zur Energieeinsparung am Haus genauer zu ermitteln, sollte ein "Vor- Ort-Energieberater" oder ein "Gebäudeenergieberater im Handwerk" hinzugezogen werden, so die dena weiter. Für die Energieberatung können Hausbesitzer von dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) besonders unbürokratisch Fördermittel erhalten. Der "Vor-Ort-Energieberater" übernimmt die Antragstellung. Der Zuschuss beträgt bis zu 300 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser und bis zu 360 Euro für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohneinheiten, höchstens aber die Hälfte der Beratungskosten, so die dena abschließend.
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