Hinter den Kulissen

Ein Tag als Anlagenmechaniker bei den Stadtwerken

Hallo, mein Name ist Lars Rauer, ich bin 18 Jahre alt. Ich lerne den Beruf des Anlagenmechanikers und bin im 2. Lehrjahr. Und werde diesen Beruf in diesem Blog-Beitrag schildern.

Ein typischer Arbeitstag beginnt morgens um 7 Uhr mit der Einteilung. Hier werden wir Azubis den Gesellen und der Arbeit auf den Baustellen zugeordnet. Anschließend geht es daran, das  Material zu packen, und ab auf die Baustelle! Vor Ort geht es dann ans Schrauben, Feilen, Sägen und Schweißen.  Neben Hausanschlusskontrollen, Hausanschlusserneuerungen/-erstellungen führen wir verschiedenste Wartungsarbeiten, Instandsetzungen, Instandhaltungen und Inspektionen an technischen Anlagen durch. Dabei werden unterschiedliche Materialien wie PVC, PE (Polyethylen) und Stahl im Gas- und Wasserrohrnetz verbaut und überprüft. Diese finden sich zum Beispiel in Neubauten, bei Reparaturarbeiten und in Reglerstationen wieder. Genannte Arbeiten können im Freien oder in Räumlichkeiten erledigt werden. Zum Dienstende fahren wir dann zur Firma zurück und schreiben unsere Ausbildungsberichte.

Schlussendlich lassen wir den Arbeitsalltag ab 16.15 Uhr ausklingen und spielen zusammen eine Runde Tischkicker.

Zur Ausbildung des Anlagenmechanikers gehören aber nicht nur Baustellenarbeiten, sondern auch Arbeiten in der Werkstatt. In der Werkstatt bereiten wir uns auf unsere Zwischenprüfungen und Abschlussprüfungen vor. Hier lernen wir den Umgang mit verschiedenen Geräten wie Biegemaschinen, Sägemaschinen oder Schweißgeräten. Hauptsächlich verarbeiten wir hier Metalle wie Kupfer, Stahl und Edelstahl. Mit diesen Materialien fertigen wir Modelle älterer Prüfungen zur Übung nach, wie zum Beispiel Stahlgestelle. Nachdem wir die Prüfung gebaut haben, kontrolliert unser Ausbilder unsere fertiggestellten Teile, um sie dann zu bewerten.

Die Ausbildung zum Anlagenmechaniker dauert 3,5 Jahre. Davon verbringt man wöchentlich 2 Tage im 1. Lehrjahr in der Schule. In den darauffolgenden Lehrjahren ist man einmal in der Woche in der Berufsschule in Celle, in der wir die theoretischen Grundlagen für diesen Beruf lernen. Zur Schule kommen wir Berufsschüler mit dem Auto oder Zug. Fahrgemeinschaften bilden wir Auszubildenden individuell selbst. Genaueres erfahrt Ihr, wenn Ihr selbst in unserem Betrieb tätig werdet.

Ich hoffe, Ihr konntet einen kleinen Einblick erhalten. Solltet Ihr noch Fragen haben, meldet Euch gerne bei mir.

Ich habe immer ein Ohr für Fragen von Euch offen.

Liebe Grüße,

Euer Lars

Verfasst von Lars Rauer

Verfasst von Lars Rauer